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G A L E R I E
AFRICANA |
seit 1950 | |
| since 1950 | ||
| depuis 1950 |
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Kuba |
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Shilele Maske Holz, bemalt Höhe: 27 cm Nr. 10/92 Maske Holz, bemalt 32 x 29,5 cm Nr. 49/96
Maske Holz, bemalt Höhe: 30 cm Nr. 155/92
Maske Holz, Kupfer Höhe: 38 cm Nr. 157/92
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Grosse Volksgruppe im zentralen Zaire, die im 16. Jahrhundert von Norden an den Sankuru einwanderte und die dort lebenden autochthonen Pygmäen integrierte. Unter der Herrscherschicht der Bushoong, die sich an die Spitze einiger umliegender Volksgruppen setzte, gelangte das Reich zu bedeutender Ausdehnung und Macht. Von den Sklavenzügen vergleichsweise verschont geblieben, erreichte die Kuba-Föderation ihre Blütezeit in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts; 1884 gelangten die ersten Europäer in das Kuba-Reich, in das gegen Ende des 19. Jahrhunderts des Nsapo einfielen, so dass viele Gruppen flohen. Die anderen Ethnien, die alle entweder unter dem politischen Diktat der Bushoong zur Zeit der grossen Reiche oder unter deren künstlerischen Einfluss standen, gruppieren sich um das eigentliche Gebiet der Kuba mit dem Zentrum Mushenge. Es sind dies u.a. die Gruppen Ngeende, Ngongo, Pyaang und Shoowa. Im weiteren Sinne rechnet man zum sogenannten "Kuba-Komplex" die Kutshu mit den Yaelima und Dengese im Norden, die Songo-Meno im Osten und Nordosten, die Lele mit den Wongo im Westen, die Lulua und die Mbagani mit den Kete und Biombo im Süden. Manche dieser Volksgruppen haben dem Kuba-Stil eine eigene Note aufgeprägt und sich künstlerisch besonders profiliert, andere wiederum sich mit Varianten begnügt.
Quelle: Hans Himmelheber «Negerkunst und Negerkünstler» © Galerie HILT AG Basel, 2006/tg
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