
Le
cri, 1987
Gouache,
Collage auf Papier
E274
62 x 90 cm

Hallo
Demain, 1995
Mischtechnik,
Collage auf Leinwand
AG278
120 x 88 cm
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Lucien
Vernède (*1927)
Im
Gegensatz zu den vier anderen Art Brut Künstler macht er eine offizielle Kunst
Ausbildung. Der 1927 in St. Chaptes bei Nimes geborene Vernède nimmt ab 1946
Kurse bei der École des Beaux Arts in Nimes. Er verliert schon in jungen Jahren
sein Gehör. Bevor er sich definitiv auf die Kunst festlegt, verdient er sich
seinen Lebensunterhalt als Graphiker in einer Druckerei und spezialisiert sich
nebenbei auf die Restauration alter Möbel. Vernède malt spontan. Seine Figuren
sind oft fantastisch, teilweise unheimlich. Neben der Malerei stellt er auch
Skulpturen aus recyclebarem Material her. Sein Wesen ist ängstlich und
zurückhaltend. Fortschritt und Hektik steht er ablehnend gegenüber. Mit seiner
Frau, den beiden Söhnen und unzähligen Tieren lebt er äusserst zurückgezogen
in Frankreich.
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Ausstellungen
(Auswahl) in
Lunel; Lyon (Gruppenausstellung)
Sauve (Gruppenausstellung)
Galerie de
l'Art Vivant, Nimes
Musée
d'Arles; Genf; Bonnieux
Galerie de
la Gare, Halle St. Pierre
Théâtre Tristan Bernard,
Paris
Galerie HILT Basel, 19.01.96 - 16.03.96
(Gruppenausstellung)
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