Fritz
Pümpin wurde am 29.3.1901 in Gelterkinden als Sohn eines Weinhändlers geboren
und starb mit 71 Jahren 1972 auch dort.
Ursprünglich
war er gelernter Kaufmann und Weinhändler. Mit 26 Jahren entschloss er sich
auch wegen der politisch und wirtschaftlich schwierigen Zeit, seinen Beruf
aufzugeben und sich ganz seinem künstlerischen Schaffen zuzuwenden.
Während
der Grenzbesetzung 1939 bis 1945 war er als Militärmaler eigentlicher
Kriegsberichterstatter mit Stift und Pinsel. Nach dem Krieg war ihm als
unabhängigem Kunstmaler weiterhin Erfolg beschieden.
Baselbieter
Landschaftsbilder und Portraits in vielen verschiedenen Techniken kennzeichnen
sein Werk. Während seine Kriegsbilder einen stark dokumentarischen Charakter
aufweisen, liess er in seinen Landschaftsbildern oft feine Farbspiele zu, und
auch der Zeichnung widmete sich der Baselbieter immer wieder.
Seine
Malerei lehnt sich teils an die französischen Nach-Impressionisten, teils an
die deutschen Expressionisten an, wobei er immer auf eine zurückhaltende
Anwendung dieser Ausdrucksmittel achtete, um eine zu starke Verfremdung seiner
Bilder zu vermeiden.
Neben
seinem künstlerischen Beruf widmete sich Pümpin auch ausgiebig der
Archäologie. Er arbeitete immer wieder an Projekten mit, die darauf abzielten,
Zeugen der Vergangenheit zu erhalten.
Als Maler erfuhr er manche Ehrung; sein
Werk ist auch in verschiedenen Publikationen festgehalten.