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Keith Haring (1958 – 1990)

 

Er wurde am 4.3.1958 in Kutztown (USA) geboren, und starb am 16.2.1990 in New Yorkan Aids. Keith Haring wuchs bei seinen Eltern zusammen mit drei Schwestern in Kutztown auf, wo er auch die Schulen besuchte. Seine Liebe zum Malen und Zeichnen fand im Kindesalter seinen Ursprung. Gefördert wurde sie durch seinen Vater, der ein begeisterter Hobbymaler war. Comicfiguren, die sein Vater für ihn zeichnete, beeinflussten Keith Haring nachhaltig.

 

Nach der High School besuchte er zwei Jahre lang die Ivy School of Professional Art in Pittsburgh. Ab 1978 studierte er an der School of Visual Arts in New York.

1976 sah er zum ersten mal Werke von Pierre Alechinsky und Jean Dubuffet. Beeindruckt war er aber auch von Pablo Picasso, dessen Sohn ein enger Freund von Keith Haring wurde. Haring's erste Arbeiten waren herausgeschnittene Schlagzeilen der «New York Post», die er danach zu neuen Nachrichten zusammensetzte. Keith Haring’s erste Einzelausstellung fand 1982 in der Galerie von Tony Shafrazi in New York statt. Seine Arbeiten wurden nicht nur in Amerika bekannt, sie vollzogen einen wahren Siegeszug durch die ganze Welt. Kinder- und Jugendliche liebten seine Strichmännchen, die man bald auch auf  T-Shirts, Tassen, Uhren etc. finden konnten.

Während den 80er Jahren arbeitete er mit Andy Warhol und Jean-Michel Basquiat zusammen. In den frühen 1980er Jahren sammelte Haring Ideen und Eindrücke von den anonymen Graffiti-Kunstwerken auf den New Yorker U-Bahnen. In den U-Bahnstationen gab es alte Werbeplakate die mit schwarzem Papier überklebt waren, diese Wände bemalte Haring mit weisser Kreide. Vor allem sein Hund und das Strahlenbaby kamen immer wieder in seinen Werken vor. Die Strichmännchen in seinen Bildern bestanden aus leuchtstarken Farben und klaren, ausdrucksstarken Linienverläufen.

 

Die Werke von Keith Haring reichten von grossformatigen Tafelbildern, Wand- oder Objektübermalungen bis hin zu Bodypainting auf den Körpern von Prominenten.

 

 

 

 

 

 

 

Werke

 

1985 «Raindance» zugunsten der UNICEF

1986  Bemalung der Berliner Mauer auf 107 Metern

1987  Das Karussell «Luna Luna» in Hamburg, Wandbild des Casino in Knokke

1987  Kampagne gegen Rauschgift und Aids

1989  Bemalung eines Zeppelins in Calais und eines Wandbildes in der Entbindungsstation der Fürstin-Gracia-Klinik in Monte Carlo.

 

 

 

Quellen

DuMont’s Künstlerlexikon; Reclams Künstlerlexikon; Keith Haring, Die autorisierte Biographie von John Gruen, Wilhelm Heyne Verlag, München.

 

 

 

© Copyright Galerie HILT AG, 2000/ss

 

Zur Beachtung: es kann sein, dass abgebildete Werke nicht mehr im Angebot erhältlich sind. Aktuelle Angebote auf Anfrage. Besten Dank für Ihr Verständnis.


 

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