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L’acier, 1969
Farblithographie h.c
Tree Serigraphie e.a.
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Alexander Calder (1898 - 1976) Er wurde am 22.7.1898 in Lawton (USA) geboren und starb am 11.11.1976 in New York.
Der Sohn und Enkel renommierter Bildhauer trat nach einem Examen als Maschinenbauer in die Fussstapfen seiner Mutter Nanette Calder und studierte an der New Yorker Art Students League Malerei. Nebenher formte er schon früh bewegliche Holz- und Drahtfigürchen.
Bis Mitte Zwanziger Jahre schlug er sich als Illustrierten-Zeichner in New York durch, bis er nach Paris auswanderte, um seine Studien an der Académie de la Grande Chaumière fortzusetzen. Mit einem selbstgebastelten Zirkus gab er - zunächst nur für Freunde - Vorstellungen, bei denen er seinem Spieltrieb freien Lauf liess und Geschichten und Tiergeräusche zum Besten gab. Lobende Besprechungen über Calders «Zirkus» erregten das Interesse von Kunstgrössen wie Léger, Duchamps und Miró. Das wachsende Interesse an seinen Objekten bewegte den Maler Calder zu einer vertieften Auseinandersetzung mit der Plastik.
Ab 1930 begann er unter dem Einfluss von Miró, Arp und anderen seine «Mobiles» zu kreieren. Beim Schaffen dieser beweglichen Gebilde aus Draht und Metallteilen griff der Künstler immer wieder auf seine Erstausbildung als Maschinenbauer zurück. Anfangs betrieben noch Motoren die Mobiles, später überliess er die Bewegungsrichtungen seiner Skulpturen dem Wind und der Menschenhand. Mit dem Erfolg der Mobiles - die den Gegensatz zu seinen unbeweglichen «Stabiles» darstellen - übte Calder grossen Einfluss auf das Kunstgewerbe aus.
Sein späteres Werk besteht mehrheitlich aus meterhohen Stahlmonumenten, die meist auf öffentlichen Plätzen stehen und mit den Hochhäusern kontrastieren.
Calder lebte mit seiner Frau Louisa in Frankreich und Amerika und arbeitete, stets von Freunden und Familie umgeben, in riesigen, selbstentworfenen Ateliers. Der bedächtige, verspielte Amerikaner erfreute sich grosser Beliebtheit und sein Haus wurde zum Zentrum Amerikanischer Reisender.
Werke: «Calder's Circus», 1926-31, tischgrosse vielteilige Skulptur, Whitney Museum of American Art «Der Dreifache Gong», 1951, Mobile, National Gallery, Washington «Calder Terrasse», versch. Mobiles und Stabiles, Museum Louisiana, Humblebaek/DK Calders persönlicher Skulpturengarten, Saché/F «El Sol Rojo», 1968, Monumental-Stabile, Mexiko.
Ausstellungen, Preise und Ankäufe von Museen in der ganzen Welt.
Quelle : Artikel «art» 8/98, Dumont's Künstlerlexikon
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