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«Les Demoiselles d'Avignon», 1953 Farblithographie nach dem gleich- namigen Gemälde von 1906-07 Ausgabe anlässlich der Ausstellung (31.1. - 9.4.1953) im Musée Natioanl d'Art Moderne, Paris mit dem Titel «der Kubismus 1923 - 1973» 74,7 x 55,7 cm; Auflage: 100 auf Archespapier - sold
Cirque, 25.9.1968 I Radierung Exemplar 48/50 Grösse 21 x 26,5 cm unten rechts signiert unten links nummeriert AG557
Peintre travaillant, 1927 Bild: 19,4 x 27,9 cm Blatt: 38 x 49,7 cm
Radierung; Exemplar e.a.
Diese Graphik erschien im Buch «le chef d’oeuvre inonnu»
von Honoré de Balzac, Paris Verleger: Ambroise Vollard; 1931 Unten rechts signiert mit heller Tusche (Anmerkung: es war eine Eigenart von Picasso, einzelne
Blätter mit sehr heller Tusche zu signieren) Werkverzeichnis Bloch Nr. 89; Verzeichnis Cramer: siehe Picasso Bücher Auflage: 340 Exemplare im vor- erwähnten Buch 99 Sonderdrucke, nummeriert 10 mit «h.c.» bezeichnet Einige e.a. (vorliegendes)
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Pablo Ruiz y Picasso (1881-1973) Pablo Ruiz (-Picasso) wurde am 25. Oktober 1881 im spanischen Màlaga geboren und starb an den Folgen einer nicht auskurierten Grippe am 8. April 1973 in seiner Villa im französischen Mougins.
Vom Vater gefördert, selbst Maler und Zeichenlehrer, wurde er ab 11 Jahren professionell ausgebildet an Kunstschulen in La Coruña, Barcelona und Madrid, und nahm schon als 15-Jähriger an Ausstellungen teil.
In Paris, wohin er 1898 zog, fand er eine katalanische Künstler-Kolonie vor und befreundete sich mit herausragenden Vertretern der Kunst- und Literatur-Szene. Schon bald wurde er mit seinem ganz eigenen Stil bekannt, den er auch kommerziell umzusetzen verstand.
Neben dem unbeirrbaren Selbstbewusstsein war für ihn bezeichnend, dass er eine phänomenale Produktivität und Vielseitigkeit entfaltete. Sobald er mit einem Stil erste Anerkennung fand, verliess er den eingeschlagenen Pfad. Mit Leichtigkeit und einer enormen innovativen Kraft konnte er Verknüpfungen in seiner Vielfalt herstellen und verschiedene Formen der Kunst verschmelzen. Sein Name wurde zum Inbegriff der modernen Kunst und er beeinflusste ganze Künstlergenerationen und neue Stilrichtungen.
Ab der Jahrhundertwende signierte er mit «Picasso», dem Mädchennamen seiner Mutter. Er lebte und arbeitete an verschiedenen Orten in ganz Frankreich und hatte auch in Paris oft gleichzeitig mehrere Ateliers. In seinen sogenannten «blauen» und «rosa» Perioden von ca. 1901-1906 malte er vor allem melancholisch anmutende Figuren, die räumliche Form wurde jedoch immer mehr das beherrschende Thema. Mit dem 1906/07 gemalten Bild «Les Demoiselles d’Avignon» prägte er mit der geometrischen Vereinfachung und spärlicher Farbgebung, von der afrikanischen Stammeskunst beeindruckt und in Weiterentwicklung von Cézannes Grundidee, einen ganz neuen Stil in der Malerei: den Kubismus. In z.T. intensiver Zusammenarbeit mit anderen Künstlern entwickelte er ihn über Jahre weiter, indem er das perspektivische System verliess und verschiedene Ansichten eines Objektes gleichzeitig darstellte, oder indem er durch Hinzufügen realer Elemente wie Stoff, Papier etc. neue Gegenstände schuf anstatt sie nur in ihre Grundelemente zu zerlegen.
Zeitweise stand er dem Surrealismus nahe, und in «Guernica» (1937) dokumentierte er erstmals wieder ein Zeitgeschehen in der dramatischen Steigerung und Verdichtung des expressiven Realismus. Sein Stil und der Eintritt in die kommunistische Partei riefen, v.a. um den in Frankreich erlebten 2. Weltkrieg herum, zeitweise auch Kritik an ihm hervor.
Neben der Malerei schuf er auch Plastiken und illustrierte viele literarische Werke. Er schrieb auch selbst (in einem Theaterstück führte Camus Regie und es spielten u.a. Sartre und Queneau) und trug in verschiedener Form zu Ballett und Theater bei. Georges Braque machte ihn 1945 mit den Druckern Mourlot bekannt, und in der Folge wurde die grafische Arbeit immer bedeutender – «Die Taube» (1949) wurde das Leitmotiv des Weltfriedenskongresses in Paris. Nachdem er das Töpferdorf Vallauris entdeckt hatte, begann er 1947 auch mit der Keramikherstellung.
Schon zu Lebzeiten wurden seine Werke ausgestellt und von Museen und Sammlern angekauft; Filme und Bücher entstanden über ihn, Preise und Ehrungen erhielt er von mehreren Ländern und Institutionen. In Barcelona, Antibes und Paris gibt es ein Picasso-Museum.
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Ausstellungen in der Galerie HILT
1980 «Jean Cocteau, Pablo Picasso, Jean Tinguely» + seit 1955 in verschiedensten Gruppenausstellungen vertreten
Quelle/n
«DU» 9/98; «Picasso», Benedikt Taschen Verlag, 1995; «Geschichte der Malerei im 20. Jahrhundert», DuMont Buchverlag, 1993
© Copyright Galerie HILT AG, 1999/kr |
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Zur Beachtung: es kann sein, dass abgebildete Werke nicht mehr im Angebot erhältlich sind. Aktuelle Angebote auf Anfrage. Besten Dank für Ihr Verständnis.
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