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Max Löw (1910-1994) Er wurde am 20.5.1910 in Basel geboren und starb 1994 in Arlesheim.
Im Jahr seiner Geburt starb sein Vater und er wuchs daher mit seinen drei Geschwistern im Gundeldingerquartier in schwierigen materiellen Verhältnissen auf. Sein Vetter Rudolf Löw (1878-1948) war ein Basler Maler, Radierer und Schriftsteller, aber Max Löw absolvierte nach der Primar- und Sekundarschule eine kaufmännische Lehre, die er 1930 mit dem Diplom abschloss. Als Autodidakt schuf er 1928 erste plastische Arbeiten in Gips und Ton und 1930 belegte er Vorlesungen über moderne Kunst bei Professor Willhelm Barth. Dieser war damals auch Leiter der Kunsthalle Basel, und als ihm sein Schüler einige seiner Plastiken zeigte, nahm er sie sogleich in die Weihnachtsausstellung auf. Nach diesem Erlebnis beschloss der junge Kaufmann, Künstler zu werden. In Montagnola lernte er 1943 den deutschen Maler Hans Purrmann (1880-1966) kennen, durch den er wichtige Anregungen für sein malerisches Schaffen erhielt. Von 1950 an reiste er oft in den Süden - in Italien beeindruckte ihn die Antike und in Frankreich das Licht der Provence. 1954 zog er mit seiner Frau Maya vom Gundeldingerquartier in ein eigenes Atelierhaus nach Arlesheim.
Seine ersten malerischen Motive waren die Hausfassaden des Gundeldingerquartiers, Stilleben, Blumen und immer auch die Basler Fasnacht. Nach dem Umzug nach Arlesheim wurden, durch den Garten inspiriert, Blumensträusse zum immer häufigeren Bildthema. Von 1964 an beschäftigte er sich intensiv mit der Hinterglasmalerei. Diese Technik kam seinem eigenen Bestreben nach Vereinfachung und Konzentration auf das Wesentliche entgegen.
In den letzten Jahren malte er mit Vorliebe kleine und grössere Porträts nach Skizzen vor einem Modell oder nach Fotos. Wie einst beim Modellieren waren es die Gesichter, die Menschen, die ihn faszinierten. Dazu benutzte er die Aquarell-, Öl- oder Hinterglastechnik.
Er war Mitglied der BKG und stellte verschiedentlich in der Schweiz aus. Er war u.a. Teilnehmer an der Schweizerischen Nationalen Ausstellung 1941, 1946 und 1951 sowie an der Biennale der Schweizer Kunst im Kunstmuseum Winterthur 1978 und seit 1930 an den Weihnachtsausstellungen in der Kunsthalle Basel.
Quelle: Dokumentation BKG 1989; Schweizer Künstlerlexikon 1998
© Copyright Galerie HILT AG, 1999/ab
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