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«Morgenzaun», 2002 Aquarell auf Papier 64 x 50 cm «Die Sonne bringt es an den Tag», 2002 Aquarell auf Papier 50 x 64 cm
«Morgenland», 2002 Acryl auf Leinwand 90 x 100 cm
«Weizenfeld», 2002 Aquarell auf Papier, 50 x 64 cm
«SonnenSchattenSpiel», 2002 Aquarell auf Papier 50 x 64 cm
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Viktor Hottinger (*1944)Malerei, Zeichnung, Collage, Graphik Viktor Hottinger ist im aargauischen Zuzgen im Fricktal als Sohn eines Landwirts aufgewachsen. Schon als 14-jähriger hat er seine ersten Landschaften gemalt. Ungeachtet der kreativen Ader wird er angewiesen, eine kaufmännische Lehre zu absolvieren. Zehn Jahre lang arbeitet er anschliessend in diesem Beruf. Nebenbei nutzt er sein Talent und bildet sich autodidaktisch zum Grafiker und Maler aus.
Mit 25 schliesslich manifestiert sich der Emanzipationsprozess im Berufwechsel: Von 1969 bis 1976 arbeitet er als Grafiker in einer kleinen Werbeagentur im Mittelland. 1979 verheiratet er sich mit Katharina Baumann. Die beiden Söhne Matthias und Michael werden geboren. Besonders in den ersten Jahren muss die junge Familie schmal durchs Leben und ist zum grossen Teil auf das Einkommen der Ehefrau angewiesen. Viktor Hottinger bleibt trotz spärlichen Grafikaufträgen hartnäckig und ist unverdrossen initiativ.
Seit 1973 präsentiert Viktor Hottinger seine Arbeiten regelmässig im In- und Ausland. Von 1975 bis 1985 ist er an der Kunstmesse «ART Basel» vertreten. Bis heute hat er in über 170 Ausstellungen seine Bilder gezeigt. Seit 1984 malt und zeichnet er seine Tagebuchblätter, die mit Skizzen, bildhaften Wortspielereien und gestalterisch-assoziativen Gedankennotizen angefüllt sind. Die Sammlung ist inzwischen auf 6'600 Blätter im Format 30 x 40 cm angewachsen. Ab 1987 arbeitet der Künstler vermehrt projektorientiert. Seine Aktionen finden nun auch in der Presse, in Radio und Fernsehen verstärkte Beachtung («LandArt», 1987, «Kunststück-Mappe», 1989; Tagebuch «mein tägliches Brot», 1994; «Stand-Bilder", 1994: «Wegweiser», 1998; «Zwölf Nächte im Wald», 1999; «Fall-Studien» (Lothar), 200, «Gotthard-Unteralp 2050», 2000; «Morgentau», 2002).
Die Auseinandersetzung mit dem Einfachen, Unspektakulären, Ursprünglichen wird für den Maler zunehmend wichtiger. Viktor Hottinger ergänzt seine Kreativität als Kornettspieler in der Basler New-Orleans-Jazz Band «The Back Yard, Tub, Jug & Washboard Band». |
Er malt überwiegend in Aquarell- und Acryl-Technik. In den Bildern dominiert die künstlerische Auseinandersetzung mit den Licht- und Farbwechseln, die im Laufe eines Tages den Charakter und die Ausstrahlung einer Landschaft tiefgreifend verändern können.
In der Arbeitsweise Viktor Hottingers findet sich die Entsprechung zu seinem künstlerischen Interesse: In einer ersten Phase muss mit dem Pinsel «etwas passieren». Der Kopf ist ausgeschaltet, etwas Spontanes geschieht. Die subjektiven Eindrücke und Erlebnisse werden unwillkürlich gespeichert. Das «Reservoir wird gefüllt», wie sich der Künstler ausdrückt. Dies leitet über in die zweite Phase, in die Bewusstseins- oder Reflexionsphase. Die Eindrücke und Erlebnisse ordnen und formen sich zu «ganzen» inneren Bilder. Damit beginnt die dritte, die kompositorische Phase, die sich im Malprozess – gleichsam im Dialog mit den gespeicherten inneren Bildern – vollzieht. Offenbar ereignet sich etwas Analoges, wie es H. v. Kleist im Bereich des Kognitiven beschrieben hat: «die allmähliche Verfertigung des Gedankens beim Schreiben». Thomas Ragni, Juli 2002 |
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Ausstellungen und Aktionen (Auswahl) 1975 Château Renens 1975 – 79 Kunstmesse ART Basel (Galerie Zielemp, Olten) 1977 Galerie Zielemp, Olten / Atelier im Turm, Pforzheim / Haus zum Dachs, Freiburg (D)1979 Salme-Schüre, Rheinfelden / Galerie Commercio, Zürich / Galerie Laterna Magica, Frankfurt (D) 1980 Stadthaus Olten / Galerie am Finkenbusch, Rhede (D) / Galerie Schulz Flein, Heilbronn(D) Kunstverein Schaffhausen 1981 Galerie Paul Bovée, Delémont 1982 Galerie Münsterberg, Basel 1983 – 85 Kunstmesse ART Basel (Panorama-Galerie, Wiesbaden (D)) 1983, 91 Galerie Herzog, Büren 1985 Galerie Neufeld, Lustenau (A) 1986 Galerie Bernhard, Grenchen 1987 Schlossparkpavillon, Bad Säckingen (D) 1988 Kirchgemeindehaus Kölliken 1988 Lehrerseminar Sternenfeld, Solothurn 1989 Alte Kirche Härkingen 1990 Kantonales Kulturzentrum, Solothurn / Kulturkommission Möhlin1992 Galerie Vontobel, Feldmeilen 1993 Marktgasse 46, Rheinfelden: «Land in Sicht» 1994 Schützen Rheinfelden: «mein tägliches Brot» / Johanniter-Kapelle Rheinfelden: «neue Landschaften» mit der Aktion «Stand-Bilder in der Altstadt» 1994 Kirchgemeindehaus, Kölliken: «mein tägliches Brot» 1995 Ladenlokal Marktgasse 46, Rheinfelden: «eigen- ART-iges» 1996 Stadtbibliothek Aarau: «mein tägliches Brot» und neue Tagebuch Originale Galerie Vreni Blatter, Olten 1997 Haus Salmegg, Rheinfelden (D) / Café-Bar Galerie 18, Büren a.A.: «Landschaften,Tagebücher» Centre Culturel Galerie H. Julen, Zermatt: «Landschaften, Tagebücher» 1998 Galerie Zielemp, Olten / Enoteca de Giraldi, Florenz: «Essen und Trinken in der Toskana» 1999 Schützen, Rheinfelden: «Essen und Trinken in der Toskana» und «Tagebuchblätter aus Italien» 1999 Johanniter-Kapelle, Rheinfelden: «Zwölf Nächte im Wald» 2000 Galerie Looberg, Zuzgen: «Fall-Studien» 2001 Galerie Rahmenatelier, Zofingen: «Unteralp 2050» 2002 Kulturmühle Lützelflüh: «Ein Fricktaler im Emmental» / Galerie Verkehrsbüro Andermatt: «Unteralp 2050» Galerie HILT, Basel: «Morgentau»
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