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Pienso, 1982 Lithographie, handkoloriert 48 x 36 cm, E378
Composition Acryl auf Papier 48 x 68 cm, E668
Sans titre, 1966 Lithographie XII/XXX 52 x 36 cm, E839
Sans titre, 1967 Lithographie Exemplar 8/25 52 x 37 cm, E838
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Will Faber (1901-1987) Er wurde am 29.5.1901 in Saarbrücken geboren und starb 1987 auf Ibiza (E).
Nach seinem Besuch der Grundschule in Saarbrücken studierte er 1924 / 25 in München Malerei. Während dieser Zeit brachte er eine Mappe heraus mit 10 Lithographien «Der Schrei». 1926 zog er nach Berlin, wo er Käthe Kollwitz und Willi Jäckel kennen und schätzen lernte und 1927 Emma Kaiser heiratete. Während seines Aufenthalts in Berlin und Chemnitz, gehörte er stilistisch zu den Expressionisten.
Mit seinem Umzug 1932 nach Barcelona fing ein neues Kapitel seiner Malerei an. Er bediente sich wie die Kubisten, Futuristen und Dadaisten einzelner Buchstaben, die in die Bilder eingeflochten wurden. Dies nannte er sein «kosmisch-ernsthaft-spielerisches Alphabet». Er trennte sich jedoch von der schablonenartigen Verwendung einzelner Lettern, sie wurden Bestandteil aller kalligraphischen und malerischen Details, die sich zu einem Ganzen schlossen. 1934 zog es ihn weg vom spanischen Bürgerkrieg und auch dem Deutschland Hitlers nach Ibiza. Er beteiligte sich erfolgreich an vielen Ausstellungen im In- und Ausland, wurde auch in den USA berühmt und mit Preisen und Auszeichnungen beehrt. Seine Werke sind in zahlreichen Museen und privaten Sammlungen vertreten.
Der Kosmos, das geordnete Weltall, die Frucht des Chaos, die von innen und aussen gesprengt, zerrissen und zerstückelt wurde, waren für Will Faber Anreiz, Bilder nachzuschaffen und die Bruchstücke des Kosmos von A bis Z wieder zusammen zu setzen. Schon als Knabe bewunderte er 1910 den Kometen Halley. Die Faszination des Universums sollte ihn nie mehr loslassen.
Ausstellungen in der Galerie HILT: «Will Faber», 1967
Quellen: Zeitschrift «Die Kunst und das schöne Heim», 1971; Katalog der Ausstellung «Will Faber», Casino Gran Madrid, 1986.
© Copyright Galerie HILT AG, 1998/ab
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